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Die Geschichte unserer kleinen Sofie...
ich hatte eine Bilderbuchschwangerschaft, keine Übelkeit und Erbrechen und auch sonst keine Beschwerden. Alles lief bestens, unser Krümel, so nannten wir unser Baby, entwickelte sich bestens. Wir waren so stolz, es war die 1. Schwangerschaft, und bald würden wir Eltern sein. Alles war supi. Bei meiner groöen Ultraschalluntersuchung in der 22. SSW wollte der Gynäkologe den Oberschenkelknochen ausmessen, doch das klappte nicht, weil unser Krümel einfach nicht ruhig bleiben wollte. So bestellte er mich 2 Wochen später (Di. 22.02.) noch mal zu sich in die Praxis um dann erneut zu versuchen, den Oberschenkelknochen zu messen. Als er den ausgemessen hatte, sagte er mir, dass der Oberschenkelknochen unserer Tochter zu klein sein. Es sieht so aus als würde unser Baby kleinwüchsig sein. Um das noch mal abklären zu lassen überwies er mich zu einem Ultraschallspezialisten. Ein Tag später (Mi. 23.02.) hatten wir dort schon einen Termin. Mein Gynäkologe kam auch zu diesem Termin mit. Er hat dann noch mal lange Ultraschalluntersuchungen gemacht, alles ausgemessen, mit jemandem telefoniert und wieder eine Ultraschalluntersuchung gemacht. Wir ahnten nichts Gutes. Nachdem er alles in den PC eingegeben und mit meinem Gynäkologen gesprochen hatte, bat er uns noch mal ins Besprechungszimmer um über alles zu reden. Er konnte das mit den kurzen Extremitäten nur bestätigen, aber er sagte, dass dies nicht alles sei, unser Baby habe einen zu engen Brustkorb, das heißt, es sei nicht lebensfähig. Nicht lebensfähig, er sagte meinem Freund und mir gerade, dass unser Baby nicht lebensfähig sei?! Die Lunge habe im Brustkorb keinen Platz sich auszubreiten, somit würde unser Baby ersticken, wenn es zur Welt kommt. Der Dr. schickte uns zur Abklärung aber noch mal nach Bonn zur Frauenuniklinik. Am Freitag (25.02.) wurden in der Uniklinik noch mal Ultraschalluntersuchungen gemacht. Die konnten die Diagnosen leider nur bestätigen "thanatophore Skelettdysplasie mit massiver Thoraxdysplasie und verkürzten telefonhörerartig verbogenen Röhrenknochen". Kinder mit diesem Erkrankungsbild sind nicht lebensfähig. Am Montag (28.02.) mussten wir zur stationären Aufnahme zurück zur Uniklinik fahren, dort wurde dann alles für den Schwangerschaftsabbruch eingeleitet. Wir entschieden uns zum Wohl unseres Babys für den Schwangerschaftsabbruch. Wir wollten nicht, dass unsere kleine Tochter erstickt, wenn sie das Licht der Welt erblickte.
Somit wurde die Schwangerschaft in der 26. SSW abgebrochen.
Unsere kleine Sofie kam nach allen eingeleiteten Maßnahmen am 01.03.2005, um
15:50 Uhr, in der 26. SSW, still zur Welt.
Sofie wir lieben Dich und in unserem Herzen bist Du immer bei uns!
Deine Mama und Dein Papa!!!
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